Geschichte

1978 in Wittenbach zur Welt gekommen, lernte ich schon in jungen Jahren auf dem elterlichen Hof mit anzupacken. Das Arbeiten mit Holz im eigenen Wald, beim Bäume fällen oder beim Holzspalten hatte mir schon immer Freude bereitet. Richtig zu Nageln lernte ich bereits mit 5 Jahren, beim Reparieren der Obstharassen, von meinem sehbehinderten Grossvater. Es war eine eindrückliche Erfahrung für mich, zu lernen, wie man nur mit tasten und ‘Gespür’ für das Holz, die Nägel gerade in die dünnen Harassenlättli einschlagen kann.

1994 mit sechzehn Jahren begann meine dreijährige Ausbildung zum Zimmermann. Parallel dazu besuchte ich die Berufsmittelschule. Einer meiner Fachkundelehrer pflegte zu sagen, die Aufgabe vom Zimmermann sei es, das Beste aus dem Holz heraus zu holen. Stock nach unten und Herz nach aussen bei Fassadenbrettern. Zwei fachkundige Regeln, die bei der Fecker Holzbau AG bis heute konsequent umgesetzt werden.

Während meiner Lehrzeit konnte ich auf dem elterlichen Hof eine Erweiterung Stallung mit offenem Wagenschopf planen und umsetzen. Dabei sammelte ich meine ersten Erfahrungen mit Baueingaben.

1997 nach Abschluss meiner Lehrzeit ging ich für ein Jahr ins Bündner Oberland. Gleich am ersten Arbeitstag überraschte mich mein damaliger Chef mit einem Stapel Pläne mit Riegelwänden und Dachkonstruktionen einer grossen Scheune. Als einziger Zimmermann in einem Betrieb mit 9 Schreinern, wurde mein Fachwissen von Anfang an auf die Probe gestellt und geschärft.

1998 mit jungen 20 Jahren machte ich mich selbstständig. Ich richtete meine Zimmerei im Wagenschopf ein, den ich während meiner Lehrzeit erstellt hatte. Eine massive Werkbank, welche ich von meinem Vater übernehmen konnte, steht noch heute in unserer Werkstatt in Arbon.

Während der folgenden Jahre konnte ich mir einen guten Namen erarbeiten. Einer unserer wichtigsten Kunden zu dieser Zeit war die Käsereigenossenschaft Linden in Wittenbach.

2003 fünf Jahre nach Gründung hatte ich genügend eigenes Kapital erwirtschaftet, um mir in Arbon, direkt beim Autobahnzubringer, Industrieland zu kaufen und unser Geschäftsgebäude zu errichten. Bei der integrierten Betriebsleiterwohnung verbauten wir zum ersten Mal unsere Splittdecke. Diese Beschwerungslage ist heute Standard.

2010 wir beziehen unser neues Eigenheim in Winden TG. Das Dreigenerationenhaus im Landhausstiel, habe ich, genau wie das Geschäftsgebäude an der Pündtstrasse, selber geplant und gebaut.

2012 bauen wir an der Blumenaustrasse 8 in Arbon ein neues Geschäftsgebäude in Hybridbauweise. Der Dachgarten mit diversen verschiedenen Aufschüttungen, Weiher, Insektenhotels und Sitzgelegenheiten für die Angestellten, bietet in vielerlei Hinsicht Rückzugsmöglichkeiten.

Wir legen grossen Wert auf Regionalität und kaufen schon seit Beginn möglichst heimisches Holz. Fassadenbekleidungen und andere Schalungen und Lattungen lassen wir von ortsansässigen Sägereien mit Holz aus Ostschweizer Wäldern produzieren.

2020 unsere Projekte sind so individuell wie unsere Kunden, jedes ein Unikat.
Wir beraten unsere Kunden gesamtheitlich, vom Vorprojekt bis zum fertigen Bau.

Achill Fecker
Im August 2020